Frei machen für mehr Positivität – Ich reiße mich los

Frei machen für mehr Positivität – Ich reiße mich los

Beitragsbild: Céline Ortmann

 

Frei machen … Ich reiße mich los

Von euren Blicken, die mich und jede meiner Bewegungen analysieren. Von euren Worten, die so verletzend sein können, ohne, dass ihr es merkt. Von eurem Verhalten, das an das von Kindern erinnert, die es einfach nicht besser wissen. Frei machen.

Ich reiße mich los

Von dem Gefühl, alle Erwartungen erfüllen zu müssen. Von dem Gefühl, immer präsent sein zu müssen. Von dem Gefühl, immer antworten zu müssen. Frei machen.

Ich reiße mich los

Von meinen Ängsten, die mich immer noch zurückhalten. Von meinem Selbstbild, dass viel zu viele schwarze Flecken enthält, statt bunte Farben zu zeigen. Von meinen Sorgen, die mein Gedankenmeer fluten. Frei machen.

Ich reiße mich los

Von deinen Ängsten, die dich immer noch zurückhalten. Von dem Gefühl, dir nicht gut genug zu sein. Von dem Gefühl, dich einseitig zu lieben. Frei machen.

Ich reiße mich los

Von dem Druck, immer perfekt aussehen zu müssen. Von dem Druck, alles über mich preisgeben zu müssen. Von dem Druck, online zu sein. Frei machen.

Ich reiße mich los

Von schlechter Energie. Von Zweiflern und Pessimisten. Von leeren Anschuldigungen. Von Gerüchten.

Ich reiße mich los

Von Aussagen, wie „Du bist egoistisch“. Von Aussagen, wie „Du wirkst nicht interessiert“. Von Aussagen, wie „Was du sagst, macht keinen Sinn.“

Ich reiße mich los 

Von der Überzeugung, dass ich innerlich schwach und gebrechlich bin. Von der Überzeugung, dass ich meine Träume vielleicht doch nicht erfüllen kann. Von der Überzeugung, dass ich besser sein muss.

Ich reiße mich los

Von allem, das nicht zu meinem Weltbild passt. Von allem, das nicht zu meinem Selbstbild passt.

Ich reiße mich los 

Von mir, von meinem alten Selbst.

Und ich bin frei.

Sich selbst akzeptieren – brich endlich aus!

Sich selbst akzeptieren – brich endlich aus!

Sich selbst akzeptieren. Das würde ich gerne aber ich sehe in den Spiegel und blicke in müde Augen. Ausdruckslose, müde Augen. Irgendetwas stimmt nicht. Ich richte meinen Blick auf die immer länger werdenden blonden Haare, die das im Spiegel reflektierte Gesicht umspielen.

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