Ganz minimal. | 46/365

Ganz minimal. | 46/365

„Minimalismus (der) ist die Beschränkung auf das Nötigste und das Wesentliche. Speziell in bildender Kunst, Architektur und Musik beschreibt der Begriff eine Reduktion auf möglichst wenige Elemente und den Verzicht auf schmückendes Beiwerk. Inzwischen kann der Begriff auch in anderem Kontext verwendet werden.“

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Schon seit längerer Zeit interessiert mich der Minimalismus als solcher wirklich sehr. Es klingt für mich unglaublich reizvoll, in unserer Konsumgesellschaft einfach mal runterzuschrauben und sich in Sachen Besitz auf das Nötigste zu beschränken – ganz minimalistisch eben. Angefangen mich mit dem Thema Minimalismus auseinanderzusetzen habe ich, als ich gemerkt habe, wie viele Kleidungsstücke ich in meinem Schrank horte, die ich eigentlich nie trage. Das ist doch aber wirklich schade um die Sachen, oder? Natürlich, ich miste ab und zu mal aus – aber von Regelmäßigkeit kann man da nun wirklich nicht sprechen. Tag für Tag entscheide ich mich bei der Wahl des Outfits eigentlich nur für meine Lieblingsteile. Wäre es nicht wunderbar, wenn der eigene Kleiderschrank ausschließlich aus solchen Lieblingsteilen bestehen würde?

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Stärker als vorher. | 39-44/365

Stärker als vorher. | 39-44/365

Ich bin wieder da. Es war ein komisches Gefühl, meine Dankbarkeitsbeiträge für die letzten sechs Tage ausfallen zu lassen. Irgendetwas hat mir gefehlt –  wahrscheinlich das Gefühl, nach einem langen Tag „in die Tasten zu hauen“, mich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen und es hier zu veröffentlichen.

Wie die Meisten von euch schon wissen, wurde ich am 08. Februar zum dritten Mal an meinem Bauch operiert. Niemand wusste so genau, was da eigentlich los ist.

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38/365

38/365

Heute habe ich den halben Tag im Krankenhaus verbracht – morgen steht ja meine nun schon dritte Operation am Bauch an. Musste also wieder einmal angemeldet, aufgeklärt und in die Akten aufgenommen werden. Es war allerdings ganz interessant, alle drei Akten einmal komplett durchzusehen zu können – die von 2012, 2014 und jetzt 2018. Da war eine Menge Papierkram versteckt, mit einer Menge an Notizen von Ärzten und Schwestern (das Klischee der ärztlichen Sauklaue hat sich dadurch bei mir übrigens nur verfestigt 😉 )

Jetzt werde ich mir einen ruhigen Abend machen, früh schlafen gehen, um dann morgen stark zur dritten OP anzutreten.

Nervös bin ich übrigens nicht. Vielleicht kommt das noch, morgen, kurz davor. Vielleicht bin ich es aber auch schon gewohnt.

WOFÜR ICH HEUTE DANKBAR BIN: 

Dafür, dass sich heute schon alle Ärzte und Assistenten und Schwestern so nett um mich gekümmert haben.

Dafür, dass ich eine gewisse Ruhe in mir habe.

36 & 37/365

36 & 37/365

36/365

Ich habe es tatsächlich gestern nicht geschafft, meinen täglichen Beitrag zu posten. Deshalb jetzt dieser „Doppelbeitrag“.

Die Klausurenphase ist endlich vorbei – ich kann jetzt über einen Monat entspannen. Ich freue mich schon darauf, mir endlich die Zeit für Dinge zu nehmen, die mir wichtig sind.

WOFÜR ICH GESTERN DANKBAR WAR:

Dafür, dass ich einen sehr lustigen und entspannten Tag hatte, auch, wenn der Abend danach etwas anders verlaufen ist, als ich es mir vorgestellt habe.

 

37/365

Ganz, wie es sich als Studentin, die endlich frei hat gehört, habe ich heute bis 13 Uhr geschlafen (das habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht). Danach habe ich mir „Frühstück“ – wenn man das nachmittags noch als Frühstück bezeichnen kann – gemacht, habe mein Zimmer endlich aufgeräumt, gelesen, Netflix geschaut. Einfach völlig entspannt zum ersten Mal nach einer sehr langen Zeit. Es fühlt sich komisch an, überhaupt keine Verpflichtungen zu haben.

WOFÜR ICH HEUTE DANKBAR BIN:

Dafür, dass ich so lange schlafen konnte, wie ich es gebraucht habe.

Für die besten Pfannkuchen, die mir meine Oma gemacht hat.

Dafür, dass mein Zimmer endlich wieder so aussieht, wie es eigentlich immer aussehen sollte.