Traum erfüllen – Träum doch nicht so groß

Traum erfüllen – Träum doch nicht so groß

Ich habe einen Traum. Eigentlich mehrere, große Träume. Für manche Menschen vielleicht ZU große Träume. Viele können sich vermutlich nicht vorstellen, dass ich sie jemals erreichen werde, sind sie doch so „utopisch, unrealistisch, naiv“. Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich schon gehört oder gelesen habe, dass Menschen ihre innersten Visionen, ihre Lebensträume einfach an den Nagel hängen, weil sie das Gefühl haben, sie wären zu unrealistisch. Groß zu träumen ist riskant, ist in den meisten Fällen unbefriedigend, es führt ins Leere. Denn wie wahrscheinlich ist es schon, Erfolgsautor oder der nächste Leonardo DiCaprio zu werden?

Die Träume, die ich habe, verlangen von mir, dass ich für sie arbeite. Ich kann nichts ernten, wenn ich nichts sähe. Ich muss dranbleiben. Aber vor allem muss ich daran glauben. Woher soll auch die Motivation kommen, den meist langen Weg zum Ziel zu gehen, wenn ich nicht selbst hinter meinem Traum stehe?

Ein Traum beginnt im Kopf. Zuerst ist er ein Gedanke. Damit genau dieser Gedanke zur Realität wird, muss gehandelt werden, klar. Der Gedanke selbst muss aber ebenfalls gepflegt werden. Ich stelle mir das gerne wie eine Pflanze vor: Man muss sich um sie kümmern, damit sie wachsen und gedeihen kann. Wenn die Pflanze selbst aber von Anfang an schwach und kaputt ist, dann wird vermutlich auch die beste Pflege nicht helfen. Versteht ihr? Wie sollen wir in der Lage sein, uns einen Traum zu erfüllen, wenn uns die Gedanken daran nur verunsichern und zum Zweifeln bringen?

Große Träume schrecken die ein oder andere Person vermutlich eben deshalb ab, weil sie nicht in der Lage sind, sich selbst davon zu überzeugen, dass sie diese verwirklichen können. Ich habe gelernt, keine Angst davor zu haben, groß zu denken. Es motiviert mich. Es hilft mir dabei, mein Ziel immer vor Augen zu haben. Ich suche mir Inspiration, wie genau, das könnt ihr in „Inspiration – Wo ich sie mir herhole und was sie bedeutet“ nachlesen.

Ich weiß, dass es mich glücklich machen wird, meinen Traum zu verwirklichen. Aber der Weg allein erfüllt mich auch schon. Das ist wichtig. Wie ein Puzzle, setze ich Teil für Teil und sehe, wie alles langsam zu einem Großen und Ganzen zusammenkommt. Das fertige Motiv am Ende ist dann das Sahnehäubchen meiner harten Arbeit. Je größer der Traum, desto mehr Puzzleteile verstecken sich dahinter, desto länger dauert es vermutlich, um ihn zu erfüllen. Aber ist das wirklich ein Grund, es gleich zu lassen?

Mein Puzzle ist noch lange nicht fertig. Um ehrlich zu sein, habe ich eine ganze Sammlung an verschiedenen Puzzles, die ich noch legen möchte. Statt den Gedanken an die vielen Arbeitsschritte zu einem negativen Faktor werden zu lassen, freue ich mich über jedes einzelne Teil, das mich meinem Traum näher bringt. Wie der Straßenfeger bei Momo, der sich nicht darauf konzentriert, dass die Straße so lang ist, sondern auf jeden einzelnen Schritt. Und plötzlich ist er am Ziel.

2 Kommentare

  1. 17. Januar 2019 / 10:14 pm

    Du hast einen großen Lebensoptimismus in Dir. Das ist sehr beeindruckend. Ich wünsche Dir, dass er Dir immer erhalten bleibt, liebe Anna!

    Viele liebe Grüße an Dich!

    • annaedrozd
      Autor
      18. Januar 2019 / 1:21 am

      Vielen lieben Dank, das sind so schöne Worte!

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