27/365

Ich weiß, ich habe schon in vorherigen Beiträgen darüber gesprochen, aber ich muss es doch nochmal erwähnen, denn etwas hat sich in meiner Denkweise heute verändert.

Meine ersten Prüfungen als Studentin fangen am Montag an und ich muss sagen, viel habe ich dafür nicht gemacht, was einfach an meinem gesundheitlichen Zustand liegt – mir steht eine dritte Bauchoperation Anfang Februar bevor. Ehrgeizig wie ich bin, wollte ich trotzdem mein Bestes bei den Prüfungen geben und gute Noten bekommen. Dass ich das schaffen werde, bezweifle ich mittlerweile und als sich dieses Gefühl zuerst breit gemacht hat, hat es mich sehr unter Stress versetzt.

Heute allerdings, hat es „Klick“ gemacht. Ich bin gerade von meiner ersten „richtigen“ Premiere von einem Film zurückgekommen, in dem ich eine Rolle hatte – zwar eine kleine, aber sein Gesicht als Schauspielbegeisterte zum ersten Mal auf einer riesigen Kinoleinwand zu sehen, hinterlässt ein unglaubliches Gefühl. Und genau in diesem Moment ist mir klar geworden, dass es egal ist, ob ich diese einen Prüfungen bestehe oder nicht, denn erstens habe ich danach noch zwei Versuche und zweitens wird mich das nicht davon abhalten, meine Träume zu verfolgen und zu verwirklichen. Es sind ja auch nur Zahlen. Viel wichtiger ist doch das, wofür man brennt und ich glaube fest daran, dass man alles erreichen kann, was man sich wünscht, solange man an sich selbst glaubt.

WOFÜR ICH HEUTE DANKBAR BIN:

Dafür, dass ich Teil eines wunderschönen Premierenabends an der Hochschule für Film in München sein durfte.

3 Kommentare zu „27/365

  1. Wie schön, dass Du dieses Erleben heute Abend haben durftest, liebe Anna. – Ich freue mich wirklich ganz sehr darüber, weil es so wichtig für Dich ist. Vor allem angesichts dessen, dass Du nun eine weitere Operation durchmachen musst.

    Ich wünsche Dir so sehr, dass sie gut verläuft und dass Du, hoffentlich, danach nicht mehr so oft und so starke Beschwerden haben wirst. – Angesichts einer solchen Erkrankung mit so heftigen und wiuederkehrenden Symptomen ein Studium zu wuppen und Prüfungen vor der Nase zu haben, ist nicht ohne.

    Wissen Deine Professoren/Lektoren von Deiner Erkrankung. Würde es Dir helfen, Prüfungen später absolvieren zu dürfen?

    Und noch eine (ein bisschen neugierige) Frage habe ich: Wird der Film, in dem Du die kleine Rolle hast, auch irgendwie „richtig öffentlich“ zu sehen sein., (Ich wohne leider in einer nicht eben großen Stadt im Nordosten dieser Republik, da kommen höchstens die großen Mainstreamfilme in das einzige Kino … *seufz*)

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, liebe Anna – hab‘ morgen einen schönen Sonntag!

    Viele freundliche und liebe Grüße an Dich!

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    1. Vielen Dank! Ich habe mir selbst vorgenommen, die Prüfungen nicht später als alle anderen zu machen. Die Dozenten wissen Bescheid ja, haben es mir auch angeboten aber ich habe abgelehnt.

      Ich weiß noch nicht, ob man den Film öffentlich sehen kann bald, aber wenn ich was weiß, melde ich mich.

      Gefällt 1 Person

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